Alle zurückliegenden Veranstaltungen inklusive Downloads finden Sie im Archiv.
Eine umfassende Liste aller Gastauftritte von Helmuth Rilling gibt es auf www.helmuth-rilling.de.
Die langjährige Tradition der Konzerte mit Helmuth Rilling und den Ensembles der Bachakademie im Festspielhaus Baden-Baden findet auch hier ein besonders festliches Finale mit dem Programm des letzten Akademiekonzerts, das durch Wolfgang Rihms neues Werk »Stille Feste« eine besondere persönliche Note erhält.

Regelmäßige Gastspiele der Stuttgarter Bach-Botschafter gibt es auch seit Jahrzehnten in der herrlichen Cathédrale in Strasbourg. Bachs Magnificat und Mozarts Requiem in der durch die Bachakademie initiierten Fassung von Robert Levin stehen diesmal auf dem Programm des Eröffnungskonzerts zum 75. Festival de Musique de Strasbourg.
»Neugier« lautet das Musikfest-Thema 2013 – damit steht es programmatisch ganz im Zeichen einer neuen Ära der Bachakademie Stuttgart. Mit neuen Ideen, internationalen Stars und großen Interpreten unserer Zeit wollen wir Sie neugierig machen, gemeinsam mit uns ein großartiges Fest der Musik zu erleben.

»Schon zu Beginn des Sommers 1944, als der Krieg noch andauerte, bat mich Herr René Dovaz, Direktor von Radio Genf, ein Chorwerk zu schreiben, das unmittelbar, nachdem das Ende der Feindseligkeiten verkündet worden wäre, gesendet werden sollte. Selbstverständlich konnte es nur ein religiöses Werk sein.« So schreibt Frank Martin über sein Oratorio breve ›In terra pax‹ — und formuliert damit ein Grundmotiv geistlichen Komponierens im 20. und 21. Jahrhundert: Die Werke entstehen nicht mehr für den alltäglichen Gottesdienst, sondern zur Markierung existentieller Ereignisse.
Jeweils donnerstags vor den Akademiekonzerten stellen Wissenschaftler und Künstler im Gespräch mit Mitarbeitern der Bachakademie Komponisten und Werke des kommenden Konzerts vor. Die beliebten Einführungen klingen stets im Wintergarten der Bachakademie mit einem Umtrunk aus. Für Mitglieder des Förderkreises der Bachakademie ist der Eintritt frei, alle anderen Besucher zahlen 8 € (Getränke inklusive).

Dass das Werk, das Hans-Christoph Rademann auf das Programm seines ersten Stuttgarter Saisonkonzerts gesetzt hat, ausgerechnet mit einem Dürre-Fluch beginnt, hat rein gar nichts zu bedeuten. Vielmehr sind es die »recht dicken, schweren und vollen Chöre«, von denen Felix Mendelssohn 1837 schreibt, die den ›Elias‹ zu einem idealen Werk für den Einstieg des neuen Akademieleiters machen.
Jeweils donnerstags vor den Akademiekonzerten stellen Wissenschaftler und Künstler im Gespräch mit Mitarbeitern der Bachakademie Komponisten und Werke des kommenden Konzerts vor. Die beliebten Einführungen klingen stets im Wintergarten der Bachakademie mit einem Umtrunk aus. Für Mitglieder des Förderkreises der Bachakademie ist der Eintritt frei, alle anderen Besucher zahlen 8 € (Getränke inklusive).

Mozarts ›c-Moll-Messe‹ blieb unvollendet; aber der Torso machte auf die Nachwelt einen solch gewaltigen Eindruck, dass man schon seit Mitte des neunzehnten Jahrhunderts Versuche unternahm, diesen zu ergänzen oder gar zur Missa tota zur vollenden. Hans-Christoph Rademann bietet seinem Publikum an diesem Konzertabend die Maunder-Fassung, ergänzt um die berühmten ›Vesperae solennes de confessore‹.
Jeweils donnerstags vor den Akademiekonzerten stellen Wissenschaftler und Künstler im Gespräch mit Mitarbeitern der Bachakademie Komponisten und Werke des kommenden Konzerts vor. Die beliebten Einführungen klingen stets im Wintergarten der Bachakademie mit einem Umtrunk aus. Für Mitglieder des Förderkreises der Bachakademie ist der Eintritt frei, alle anderen Besucher zahlen 8 € (Getränke inklusive).

Johann Sebastian Bachs Musik hat immer wieder Komponisten der Gegenwart inspiriert; man geht wohl nicht zu weit, wenn man sagt, dass Bach der wichtigste Lehrer aller ihm nachfolgender Generationen geworden ist. Auch der Dresdner Komponist Jörg Herchet sucht die Zwiesprache mit Bach. Im Auftrag der Bachakademie hat er nun Kantaten verfasst, die mit dem Weihnachtsoratorium korrespondieren. Dabei experimentiert Herchet mit ungewöhnlichen Aufstellungen und bezieht sogar das Publikum mit ein.

Mit »Bach bewegt!« wird von der Internationalen Bachakademie Stuttgart ein neues, neugierig machendes Projekt ins Leben gerufen, das junge Menschen an die Musik von Bach heranführt. 100 Schülerinnen und Schüler mehrerer Stuttgarter Schulen sollen auf kreative Weise Themen neu interpretieren, die vor 300 Jahren aktuell waren, und dabei lernen, dass sie es heutzutage auch noch sein können, wenn man sie mit ungewöhnlichen Herangehensweisen zu verstehen versucht.

Menschen, die nur noch einmal im Jahr in die Kirche gehen, tun dies gewöhnlich zu Weihnachten. Die Volkstümlichkeit des Fests spiegelt sich auch in den wenigen, aber feinen Kompositionen wider, die im 20. Jahrhundert für Weihnachten entstanden sind: Sie sind sanft, ja friedfertig im Ausdruck und mild in ihren Archaismen.
Jeweils donnerstags vor den Akademiekonzerten stellen Wissenschaftler und Künstler im Gespräch mit Mitarbeitern der Bachakademie Komponisten und Werke des kommenden Konzerts vor. Die beliebten Einführungen klingen stets im Wintergarten der Bachakademie mit einem Umtrunk aus. Für Mitglieder des Förderkreises der Bachakademie ist der Eintritt frei, alle anderen Besucher zahlen 8 € (Getränke inklusive).

Masaaki Suzuki hat mit seinem Bach Collegium Japan das asiatische Land zu einem Zentrum der internationalen Bachpflege gemacht. Seine Interpretationen mit diesem Ensemble gelten als richtungsweisend, eine Gesamteinspielung aller Kantaten ist weit vorangeschritten. Zugleich ist Masaaki Suzuki ein gern gesehener Gast der Bachakademie und ihrer Ensembles. Nach einigen Jahren Pause kehrt er nun mit der Matthäus-Passion an den Neckar zurück.
Die Bachwoche 2014 wird erstmals die Motetten und Orchestersuiten des Thomaskantors in den Blick nehmen und diese mit entsprechenden Werken der älteren Bach-Familie und der Vorgänger Bachs an der Thomaskirche konfrontieren — ein erhellender Blick in die Musikgeschichte!

»Dem Andenken der im Kriege 1914/15 gefallenen deutschen Helden!« — die Widmung, mit der Reger sein nie vollendetes lateinisches Requiem 1914 überschrieb, kehrt 1915 ganz ähnlich über dem ›Hebbel-Requiem‹ wieder und dokumentiert den Zeitbezug beider Werke aus der Feder eines Komponisten, dem nationalistische Anwandlungen nicht völlig fremd waren. Was für einen Kontrast bilden da Kagels ›Liturgien‹, ein Werk, das sich — nicht ohne ironischen Unterton — mit den textlichen und musikalischen Floskeln sakraler Musik auseinandersetzt.

SingBach feiert 2014 sein fünfjähriges Jubiläum! Über Monate bereiten Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern und mit Unterstützung eines Teams der Internationalen Bachakademie Stuttgart Choräle, Arien und Rezitative von Johann Sebastian Bach vor. Das Angebot richtet sich bewusst an Schülerinnen und Schüler der Grundschule, die zum größten Teil keinerlei Erfahrung im Chorsingen haben und hier zum ersten Mal mit klassischer Musik in Berührung kommen. Den Höhepunkt des Projektes bilden die Konzerte, bei denen insgesamt über 300 Schülerinnen und Schüler unter professionellen Bedingungen zusammen mit einem Ensemble im Konzertsaal der Stuttgarter Musikhochschule auftreten.
Jeweils donnerstags vor den Akademiekonzerten stellen Wissenschaftler und Künstler im Gespräch mit Mitarbeitern der Bachakademie Komponisten und Werke des kommenden Konzerts vor. Die beliebten Einführungen klingen stets im Wintergarten der Bachakademie mit einem Umtrunk aus. Für Mitglieder des Förderkreises der Bachakademie ist der Eintritt frei, alle anderen Besucher zahlen 8 € (Getränke inklusive).

Der Dirigent Jeffrey Tate zählt heute zu den renommiertesten und vielseitigsten britischen Dirigenten seiner Generation. Er arbeitet mit allen großen Orchestern der Welt zusammen und dirigiert an den führenden Opernhäusern und Festivals. In Stuttgart bringt er ein selten zu hörendes Meisterwerk auf die Bühne des Beethoven-Saales: Benjamin Brittens fein-ironisches ›Carmen Basiliense‹, komponiert 1959 zum 500-jährigen Bestehen der Basler Universität. Britten spielt virtuos mit den Elementen »gelehrten« Komponierens, während er zugleich Studentenlieder und andere Deftigkeiten einflicht. Eine andere Art von Hommage stellt Vaughan Williams’ ›Fantasia‹ dar, in der er mit allerlei Archaismen dem Großmeister der englischen Vokalpolyphonie, Thomas Tallis, huldigt.
Jeweils donnerstags vor den Akademiekonzerten stellen Wissenschaftler und Künstler im Gespräch mit Mitarbeitern der Bachakademie Komponisten und Werke des kommenden Konzerts vor. Die beliebten Einführungen klingen stets im Wintergarten der Bachakademie mit einem Umtrunk aus. Für Mitglieder des Förderkreises der Bachakademie ist der Eintritt frei, alle anderen Besucher zahlen 8 € (Getränke inklusive).

Mit Mendelssohn begann die Akademiesaison, mit Mendelssohn hört sie auch wieder auf. Dessen ›Lobgesang‹, eine innovative Mischkomposition aus Symphonie und Kantate, entstand zum 400. Jubiläum der Erfindung der Buchdruckerkunst durch Gutenberg 1840; die Erstfassung wurde in der Leipziger Comaskirche uraufgeführt. Nicht nur deshalb liegt es nahe, das Programm um ein Werk Bachs zu ergänzen: Wie der ›Lobgesang‹, so wandelt auch die Kantate 21 textlich durch die Nacht zum Licht.