
Mit solistischen Paukenwirbeln und drei schmetternden Trompeten empfängt Bach zu Beginn seines Weihnachtsoratoriums das neu geborene Christuskind. Was für eine festliche Begrüssung! Kein Wunder, dass das Werk seither zu den beliebtesten Chorwerken gehört - diesmal mit Helmuth Rilling und seiner Gächinger Kantorei als Gäste beim Musikkollegium Winterthur.

Helmuth Rilling hat in den 1960er bis 90er Jahren mit seinen Kantatengottesdiensten in der Gedächtniskirche Bachs Chorschaffen vielen Menschen nahe gebracht. Die in Holland, den USA und London entwickelte Idee des SingAlong (englische Bezeichnung für Mitsingen) geht einen ähnlichen Weg, indem alle Anwesenden aktiv an dem Konzert mitwirken und so vielen Menschen die Gelegenheit zum Mitsingen großer oratorischer Werke ermöglicht wird. Beim SingAlong gibt es kein Publikum. Zutritt hat, wer einen Klavierauszug mitbringt und selbst mitsingt.

»Ehre sei Gott in der Höhe – und Friede auf Erden…« Die himmlische Heilszusage durch die Engel ist die zentrale Weihnachtsbotschaft. Dagegen steht die Unfähigkeit der Menschen zum Frieden und ihr Flehen darum. Diese Polarität schien uns bedeutsam genug, um den Fortgang des uns allen wohlbekannten Weihnachtsoratoriums an dieser Stelle nachdenklich anzuhalten und zwei Friedens-Motetten einzufügen. Schönberg vertont ein Gedicht von Conrad Ferdinand Meyer aus dem Jahr 1886 und verlässt dabei nie das »Gehäuse der Tonalität« (Clythus Gottwald). Schütz’ Motette ist ein inniges Flehen um das Ende des dreißigjährigen Krieges in überzeitlicher musikalischer Sprache.

Mit besonderen Konzertformaten und einem engagierten pädagogischen Ansatz hat die Bachakademie ihre Musikvermittlung besonders für junge Menschen erweitert – dabei wenden wir uns auch an solche, die womöglich nur selten mit klassischer Musik in Berührung kommen. Unsere Reihe »Dux & Comes« bereitet die Programme der Akademiekonzerte als kompakte Schülerveranstaltungen auf, bei denen sich Lehrreiches mit Unterhaltsamem aufs Schönste verbindet. Die Schüler machen intensive musikalische Erfahrungen und können weltberühmte Künstler hautnah erleben.

Am Donnerstagabend vor den Akademiekonzerten stellen Wissenschaftler und Künstler im Gespräch mit Mitarbeitern der Bachakademie die Komponisten und Werke des kommenden Konzertes vor. Die beliebten intensiven Einführungen klingen stets im Wintergarten der Bachakademie mit einem Umtrunk aus.

Als »Paradebeispiel« für das Bachsche Parodieverfahren steht BWV 36 am krönenden Ende einer Bearbeitungsserie, innerhalb derer Bach die Musik zu »Schwingt freudig euch empor« insgesamt fünfmal verwendete - er muss sie wohl sehr gemocht haben. »Unser Mund sei voll Lachens«, geschrieben zu Weihnachten 1725, wird im Blick auf die Geburt des kommenden Königs standesgemäß von einer französischen Ouvertüre im glanzvollen Orchestersatz eingeleitet. Das Magnificat D-Dur mit den vier Einlagesätzen zu Weihnachten (aus der früheren Es-Dur-Fassung) bündelt den ganzen Reichtum Bachscher Ausdrucksvarianten und Satztechniken: ohne Frage eines der schönsten Werke in D-Dur, jener weihnachtlichen Tonart des Jubels!

Wenn das keine superlative Bach-Tournee ist! Bach-Pianist Evgeni Koroliov, seine Klavier-KollegInnen und das Bach-Collegium Stuttgart spielen an vier der renommiertesten Konzertorte Bachsche Konzerte für ein bis vier Klaviere unter Leitung von Helmuth Rilling.

Mit einem prachtvollen Weihnachtsprogramm eröffnet der schwedische Dirigent Stefan Parkman den Kantaten-Reigen. Als »Paradebeispiel« für das Bachsche Parodieverfahren steht BWV 36 am krönenden Ende einer Bearbeitungs-Serie, innerhalb derer Bach die Musik zu »Schwingt freudig euch empor« insgesamt fünfmal verwendete – er muss sie wohl sehr gemocht haben. »Unser Mund sei voll Lachens«, geschrieben zu Weihnachten 1725, wird im Blick auf die Geburt des kommenden Königs »standesgemäß« von einer französischen Ouvertüre im glanzvollen königlichen Orchestersatz eingeleitet. Das abschließende Gloria dürfte unserem Publikum bekannt vorkommen.

Bartóks große Cantata entstand 1930 nach rumänischen Weihnachtsliedern, die heidnische und mythologische Motive aufgreifen – eine Legende vom Vater und seinen neun Söhnen, die in Hirsche verwandelt werden. Streng rhythmisierte Chöre und melismatische Soli bilden ein facettenreiches Klangbild. Orff schuf sein berühmtestes Werk 1935-36. Die Texte in mittellateinischer und mittelhochdeutscher Sprache sind den im 11. und 12. Jahrhundert entstandenen Carmina Burana (lat. Lieder aus Benediktbeuern) entnommen und handeln von der Wechselhaftigkeit des Glücks, der Flüchtigkeit des Lebens, der Freude über den Frühling sowie den Genüssen und Gefahren von Trinken, Völlerei, Glücksspiel und Wollust.

Mit besonderen Konzertformaten und einem engagierten pädagogischen Ansatz hat die Bachakademie ihre Musikvermittlung besonders für junge Menschen erweitert – dabei wenden wir uns auch an solche, die womöglich nur selten mit klassischer Musik in Berührung kommen. Unsere Reihe »Dux & Comes« bereitet die Programme der Akademiekonzerte als kompakte Schülerveranstaltungen auf, bei denen sich Lehrreiches mit Unterhaltsamem aufs Schönste verbindet. Die Schüler machen intensive musikalische Erfahrungen und können weltberühmte Künstler hautnah erleben.

Zum ersten Mal überhaupt singen die Gächinger Orffs Carmina burana! Welch schöner Zufall: Celso Antunes, der das Werk bereits mehrfach dirigiert hat, war selbst einmal Mitglied der Gächinger Kantorei. Nach den beiden Konzerten in Mannheim und Tuttlingen geht es dann in die Zielgeraden zum Akademiekonzert nach Stuttgart.

Am Donnerstagabend vor den Akademiekonzerten stellen Wissenschaftler und Künstler im Gespräch mit Mitarbeitern der Bachakademie die Komponisten und Werke des kommenden Konzertes vor. Die beliebten intensiven Einführungen klingen stets im Wintergarten der Bachakademie mit einem Umtrunk aus.

Ein großes Galakonzert mit und für Helmuth Rilling! Bereits im März verkündete das Kuratorium der privaten Kulturstiftung Festspielhaus Baden-Baden seine Entscheidung, den Herbert von Karajan Musikpreis 2011 an den Stuttgarter Weltmusiker zu verleihen.

Helmuth Rilling im fernen Colorado als Gast der National Collegiate Choral Organization (NCCO). Auf dem Programm Bachs Magnificat und Motetten mit dem Colorado State University Chamber Choir.

Im Oktober werden die beiden Bachakademie-Ensembles erstmals nach China reisen, um beim internationalen Musikfestival in Peking (25.10.2011), in Shanghai (27.10.) und anderen Orten ein Bach-Programm aufzuführen. Das Programm – geistliche Kantaten Bachs und das Magnificat – ist ein Repertoire, das bisher in China kaum aufführbar war.

Mozarts unvollendetes Requiem gehört fest zum Repertoire der Bachakademie-Ensembles. 1991 hat die Bachakademie bei dem amerikanischen Pianisten und Musikwissenschaftler Robert D. Levin eine Vervollständigung in Auftrag gegeben und in Stuttgart uraufgeführt. Heute gilt Levins Ergänzung als Standard-Fassung des geheimnisvollen Werkes. Auch die beiden Bach-Motetten befassen sich mit Trauer und Tod oder dem »sauren Weg«, wie die Motette BWV 229 früher von den Leipziger Thomanern wegen ihrer markantesten und zugleich schwierigsten Stelle bezeichnet wurde. In dem 1776 in Salzburg entstandenen doppelchörigen Sakraments-Offertorium vereinigt Mozart Polyphonie mit der Ausdruckskraft spannungsreicher Harmonik.

Mit besonderen Konzertformaten und einem engagierten pädagogischen Ansatz hat die Bachakademie ihre Musikvermittlung besonders für junge Menschen erweitert – dabei wenden wir uns auch an solche, die womöglich nur selten mit klassischer Musik in Berührung kommen. Unsere Reihe »Dux & Comes« bereitet die Programme der Akademiekonzerte als kompakte Schülerveranstaltungen auf, bei denen sich Lehrreiches mit Unterhaltsamem aufs Schönste verbindet. Die Schüler machen intensive musikalische Erfahrungen und können weltberühmte Künstler hautnah erleben.

Am Donnerstagabend vor den Akademiekonzerten stellen Wissenschaftler und Künstler im Gespräch mit Mitarbeitern der Bachakademie die Komponisten und Werke des kommenden Konzertes vor. Die beliebten intensiven Einführungen klingen stets im Wintergarten der Bachakademie mit einem Umtrunk aus.
WASSER lautet das Thema des Musikfestes Stuttgart 2011. Das Festivalprogramm mit fast hundert Veranstaltungen wird in rund dreißig Spielstätten im ganzen Stadtgebiet dargeboten, darunter auch an ungewöhnlichen Spielstätten: im Wasserwerk, im Wasserspeicher, auf dem Schiff und in Schwimmbädern. Zur Musikfest-Homepage:

Bevor der Elias als (zweites) Eröffnungskonzert beim Musikfest Stuttgart zu hören sein wird, gastiert das hochkarätige Ensemble unter Leitung von Helmuth Rilling beim Hohenloher Kultursommer in Crailsheim.

Im Kloster Eberbach war Helmuth Rilling in den vergangenen Jahren immer wieder mit dem Festivalensemble zu Gast. Nun musizieren Gächinger Kantorei und Bach-Collegium mit einer Top-Besetzung im Rahmen des Rheingau Musik Festivals.

Die aus dem 12. Jahrhundert stammende romanische Basilika Sainte Marie-Madeleine im berühmten burgundischen Wallfahrtsort Vézelay zählt seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Mit Mendelssohns Elias erklingt hier eines der schönsten Werke des musikalischen Weltkulturerbes.

Dieses Auftaktkonzert zum Musikfest Stuttgart 2011 ist ein echtes Cross-over-Programm, das einen Bogen zwischen der alten und neuen »Schwarzen Welt« schlägt. In afrikanischer Musik passiert vieles gleichzeitig: Rhythmen überlagern sich, neue »patterns« entstehen. Idealerweise bewegt sich alles in einem rhythmischen »Flussbett«, einer Rille, einem Groove, wie sie für die meisten Jazzformen grundlegend ist. Vieles im amerikanischen Negro-Jazz hat tatsächlich eine frappierende Ähnlichkeit mit bestimmten westafrikanischen Musikformen. Aus dem westlichen Afrika – dem mittelalterlichen Reich Mali – stammt das Hauptwerk dieses Konzerts. Hier lebte der Soldat, König und Volksheld Sundiata Keïta. Seine Lebensgeschichte ist die Basis für Daniel Schnyders Epos vom »Löwenkönig«.

Einige Wochen vor der ersten China-Tournee im Oktober wird Helmuth Rilling gewissermaßen als "Gesandter" in Sachen Bach mit zwei Gesprächskonzerten und einer Aufführung der h-Moll-Messe in Hong Kong erste künstlerische Akzente setzen und Kontakte knüpfen.

Mit besonderen Konzertformaten und einem engagierten pädagogischen Ansatz haben wir die Musikvermittlung besonders für junge Menschen erweitert – JoJo heißt das Mitmachprogramm der Bachakademie: Klassen aller Schultypen erarbeiten unter Anleitung von Konzertpädagogen eigene Kompositionen zu einem Thema. Die »Wassermusik« als ganzjähriges Kompositions-Projekt im Rahmen des Response-Programms weist auf das Thema des Musikfestes 2011.
Seit der Gründung des Oregon Bach Festivals im Jahr 1970 verbringt Helmuth Rilling alljährlich einige Juni-Wochen in Eugene mit intensiver musikalischer Arbeit.

Mit dem Credo aus der h-Moll-Messe gibt es beim diesjährigen Mitgliederkonzert unseres Förderkreises gewissermaßen das Innere des Kernrepertoires von Helmuth Rilling und seinen Ensembles zu hören.

Bachs h-Moll-Messe wurde von dem Verleger Hans Georg Nägeli schon 1818 als das »größte musikalische Kunstwerk aller Zeiten und Völker« bezeichnet, und Bach-Biograph Philipp Spitta zeigte sich »fast unheimlich berührt« von der »Einsamkeit, mit welcher die h-Moll-Messe in der Geschichte dasteht«. Jedenfalls ist sie das Werk, mit dem Helmuth Rilling und die Ensembles der Bachakademie in aller Welt am häufigsten auf Reisen sind. Offenbar entfaltet die »große catholische Messe« international eine Wirkung, die jeden konfessionellen Rahmen sprengt.

Seit etlichen Jahren bereits wird die Bachakademie regelmäßig in das Christliche Erholungsheim Schönblick mit seiner angenehmen und herzlichen Konzertatmosphäre eingeladen, um dort die großen Bachschen Werke aufzuführen. Diesmal sind wir mit der h-Moll-Messe zu Gast in Schwäbisch Gmünd.

Nach der Matthäus-Passion im vergangenen Jahr ist es nun Bachs h-Moll-Messe, die unter Helmuth Rillings Leitung im Festspielhaus Baden-Baden erklingt.

In Kooperation mit der Volkshochschule Stuttgart werden die Musikalischen Salons in der Bachakademie, die bisher nur den Mitgliedern des Förderkreises vorbehalten waren, einem breiten Publikum geöffnet. Donnerstagabend vor den Akademiekonzerten stellen Wissenschaftler und Künstler im Gespräch mit Mitarbeitern der Bachakademie die Komponisten und Werke des kommenden Konzertes vor. Diese beliebten intensiven Einführungen klingen im Wintergarten der Bachakademie mit einem kleinen Umtrunk aus.

Helmuth Rilling, Solisten, Gächinger Kantorei und Bach-Collegium musizieren in der Christuskirche im Rahmen der Veranstaltungen zum Stadtjubiläum »1150 Jahre Eislingen/Fils 2011« Bachs »Opus summum«.

Unser Musikvermittlungs-Projekt DUX & COMES bereitet die Programme der Akademiekonzerte als kürzere Schülerkonzerte auf, bei denen sich Lehrreiches mit Unterhaltsamem aufs Schönste verbindet. Die Schüler machen intensive musikalische Erfahrungen und können weltberühmte Künstler hautnah erleben.

Im Mai 2010 gastierten die Ensembles zuletzt mit Bachs Motetten in der wunderschönen Stadt der Geigenbaumeister. Nun begleiten sie Helmuth Rilling erneut zum »Festival di Cremona Claudio Monteverdi«.

Das Haydn Orchester, 1960 auf Veranlassung der Gemeinden und Provinzen Bozen und Trient gegründet und vom zuständigen Ministerium in Rom gefördert, hat Helmuth Rilling und seine Töchter mit einem konzertanten Mozart-Programm nach Südtirol eingeladen.

Nein, nicht die ehemalige preußische Residenzstadt, sondern Potsdam am Nordrand des Staates New York erwartet Helmuth Rilling als Gastdirigenten mit Bachs Messe h-Moll; eingeladen hat die School of Music, eine von drei Schulen der State University of New York (SUNY).

Die Gächinger Kantorei als Aushängeschild der Stuttgarter Bach-Interpretation zu Gast beim Beethoven Orchester Bonn unter Leitung von Frans Brüggen.

Händels »Messiah« in Amerika, das bedeutet »Hallelujah« mit dem ganzen Publikum; vier Konzerte im texanischen Texas mit Dallas Symphony unter Leitung von Helmuth Rilling.

In der Lateranbasilika, der Bischofskirche von Rom, deren vollständiger Name "Archibasilica Sanctissimi Salvatoris et Sancti Iohannes Baptista et Evangelista in Laterano" lautet, gastieren die Bachakademie-Ensembles mit Bachs Johannes-Passion.

Ein sonderbares, eigenartiges, großes Werk: Das dramatische Oratorium »Jeanne d’Arc au bûcher«, das 1935 nach einem Text des Dichters und Diplomaten Paul Claudel entstanden ist, ist eine faszinierende Mischung aus Mysterienspiel, Oper und Oratorium. Immer wieder staunenswert ist die Meisterschaft des Komponisten und des Librettisten, mit der hier Kirchen- und Nationalgeschichte in einem einzigen szenischen Augenblick zusammengezogen werden. Helmuth Rilling dirigiert das Ensemble aus Solisten, Gächinger Kantorei und RSO Stuttgart.

In Kooperation mit der Volkshochschule Stuttgart werden die Musikalischen Salons in der Bachakademie, die bisher nur den Mitgliedern des Förderkreises vorbehalten waren, einem breiten Publikum geöffnet. Donnerstagabend vor den Akademiekonzerten stellen Wissenschaftler und Künstler im Gespräch mit Mitarbeitern der Bachakademie die Komponisten und Werke des kommenden Konzertes vor. Diese beliebten intensiven Einführungen klingen im Wintergarten der Bachakademie mit einem kleinen Umtrunk aus.

Helmuth Rilling mit Bach & Mozart in "La Bella" Firenze – ein Pojekt unseres langjährigen italienischen Veranstaltungspartners Lorenzo Baldrighi.

Zum Abschluss der Bachwoche gibt es ein Ständchen der erlesensten Art zum 326. Geburtstag unseres Namenspatrons: Meisterpianist Evgeni Koroliov wird drei Bachsche Klavierkonzerte gemeinsam mit dem Bach-Collegium Stuttgart unter Leitung von Gernot Süßmuth interpretieren.

Ein besonders schöner Abschluss der Bachwoche für das Junge Stuttgarter Bach Ensemble: Eine Aufführung der Johannes-Passion in der Georgenkirche in Eisenach, in der Luther predigte und Bach getauft wurde. Ein Sonderkonzert im Rahmen der Thüringer Bachwochen 2011.

Die Gächinger zu Gast bei den Bochumer Symphonikern unter Leitung ihres GMD Steven Sloane mit einer spannenden Kombination aus Bachs Johannes-Passion und der "Sephardic Passion" des 75-jährigen Noam Sheriff. Der Komponist ist als einer der vielseitigsten Musiker Israels weltweit tätig. Derzeit dirigiert er das Haifa Symphony Orchestra. Seine Passion basiert auf der Musik der sephardischen Juden Spaniens und Portugals.

Mit einer Top-Solistenbesetzung wird Helmuth Rilling Mendelssohns »Elias« dreimal in Chicago aufführen und damit der Konferenz der American Choral Directors Assoziation einen besonders festlichen Rahmen verleihen; Chicago Symphony sorgt für eine erstklassige Ensembledarbietung.

Gern folgt das Bach-Collegium der Einladung nach Moskau; die Anfrage kam vom Großen Akademischen Chor Moskau für sein großes Bach-Konzert mit der Johannes-Passion im Internationalen Haus der Musik.

1996 fand das erste Konzert der neu gegründeten Real Filarmonía de Galicia in der berühmten spanischen Pilgerstadt Santiago de Compostela statt. Gründervater und erster Chefdirigent des neuen Orchesters war – Helmuth Rilling.

Wenn der Funke überspringt: Nach seinem Gastdirigat von Mendelssohns »Paulus« in Stuttgart im November 2009 setzte der junge estnische Dirigent Olari Elts alles in Bewegung, um wieder mit den Gächingern arbeiten zu können. Mit Erfolg: der Chor der Bachakademie ist zu einem gemeinsamen Konzert mit Haydns »Jahreszeiten« ins Théâtre des Champs-Elysées nach Paris eingeladen!

Auch im neuen Jahr macht Helmuth Rilling einen seiner zahlreichen "Abstecher" nach Mailand, um dort mit "LaVerdi" drei Konzerte zu geben; auf dem Programm Mendelssohn und Schuberts »Der Tod und das Mädchen« in der Orchesterfassung des Jubilars Gustav Mahler.

Der britische Komponist Edward Elgar ist in einer Zeit aufgewachsen, in der das Oratorium wie keine andere Gattung das Musikleben in England bestimmte. Bekannt ist vor allem sein »Dream of Gerontius« aus dem Jahr 1900. Selten zu hören ist hingegen das 1896 uraufgeführte Oratorium »Scenes from the Saga of King Olaf«, das nun unter Leitung von Hans-Christoph Rademann erstmals in Stuttgart aufgeführt wird.

Unser Musikvermittlungs-Projekt DUX & COMES bereitet die Programme der Akademiekonzerte als kürzere Schülerkonzerte oder Workshops auf, bei denen sich Lehrreiches mit Unterhaltsamem aufs Schönste verbindet. Die Schüler machen intensive musikalische Erfahrungen und können weltberühmte Künstler hautnah erleben

In Kooperation mit der Volkshochschule Stuttgart werden die Musikalischen Salons in der Bachakademie, die bisher nur den Mitgliedern des Förderkreises vorbehalten waren, einem breiten Publikum geöffnet. Donnerstagabend vor den Akademiekonzerten stellen Wissenschaftler und Künstler im Gespräch mit Mitarbeitern der Bachakademie die Komponisten und Werke des kommenden Konzertes vor. Diese beliebten intensiven Einführungen klingen im Wintergarten der Bachakademie mit einem kleinen Umtrunk aus.