CD-Edition »The First Cantata Year« – hänssler CLASSIC

Die Künstler:innen – Vol. 2


Miriam Feuersinger (Sopran BWV 167, 147)

Auf dem Gebiet der geistlichen Barockmusik gehört die aus Vorarlberg stammende Sopranistin Miriam Feuersinger zu den führenden ihres Stimmfachs. Dabei gilt ihre große Liebe dem Kantaten- und Passionswerk J. S. Bachs und seiner Zeitgenossen, was sich u.a. in ihrer Konzertreihe »Bachkantaten in Vorarlberg« widerspiegelt. Zudem gastiert sie regelmäßig bei der Bachakademie Stuttgart, dem Bachfest Leipzig, den Bachfesttagen Köthen sowie bei weiteren Bach-geprägten Festivals. Ihr musikalisches Schaffen erstreckt sich aber auch auf die geistliche Musik bis hin zur Spätromantik sowie auf den Liedbereich. Für ihre 2022 veröffentlichte CD mit Sopran-Solo-Kantaten von Bach erhielt sie den OPUS Klassik.
www.miriam-feuersinger.info

Elisabeth Breuer (Sopran BWV 186)

Elisabeth Breuer wuchs in der Steiermark auf. Schon als Kind wurde ihre Musikalität von ihren Eltern gefördert und sie besuchte den Musikzweig des Stiftsgymnasiums in Admont. Danach studierte sie Musikpädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, wo sie dann parallel ebenfalls ihre Gesangsausbildung bei Elisabeth Batrice erhielt. 2009 führte ihr erstes Festengagement die Sopranistin an das Linzer Landestheater. Auf der Opernbühne behält sie sich gern ihre Vielseitigkeit und zeigt dabei ihre große Wandlungsfähigkeit und ihr schauspielerisches Talent. Auf dem Konzertpodium hat sich die österreichische Sopranistin ganz besonders als gefragte Interpretin der Werke von Bach, Händel, Haydn und Mozart etabliert.
www.elisabethbreuer.com

Alex Potter (Altus)

Alex Potter ist einer der führenden Countertenöre der europäischen Musikszene. Neben zahlreichen Aufführungen von Werken Bachs, Händels und anderer etablierter Komponisten gilt sein besonderes Interesse der Suche nach weniger bekanntem Repertoire. Er verfügt über eine umfangreiche Diskografie, unter neueren Aufnahmen etwa Bach-Kantaten mit Philippe Herreweghe und Solokantaten mit Il Gardellino. Nachdem er seine musikalische Laufbahn als Chorknabe an der Kathedrale von Southwark begonnen hatte, studierte er Musik am New College in Oxford. Anschließend studierte er Gesang und barocke Aufführungspraxis an der Schola Cantorum in Basel bei Gerd Türk und nahm zusätzlichen Unterricht bei Evelyn Tubb.
www.alexpotter.info

Benedikt Kristjánsson (Tenor BWV 167, 147)

Der isländische Tenor studierte bei Scot Weir in Berlin. Er arbeitete u. a. mit Klangkörpern wie Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Gaechinger Cantorey, Akamus und Freiburger Barockorchester zusammen. Er ist ein erster Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs cantateBach in Greifswald und Publikumspreisträger des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs in Leipzig. Kristjánsson konzipierte und interpretierte eine Fassung von Bachs Johannespassion für Tenor allein, Cembalo, Orgel und Schlagwerk, die den OPUS Klassik 2019 als »Innovatives Konzert des Jahres« gewann. Auch seine im gleichen Jahr erschienene Debüt-CD »Drang in die Ferne« mit Liedern von Franz Schubert und Isländischen Volksliedern wurde zweifach für den OPUS Klassik nominiert.
www.benediktkristjansson.com

Julian Habermann (Tenor BWV 186, 136)

Julian Habermann wurde Freising geboren und war Mitglied der Regensburger Domspatzen. Er studierte in Würzburg bei Christian Elsner und in Frankfurt bei Hedwig Fassbender und Thilo Dahlmann. Seit 2021 arbeitet der Künstler mit Lioba Braun. 2019–2022 war er Ensemblemitglied des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Julian Habermann ist ein europaweit gefragter Konzertsolist. Bachs Passionen sang er u. a. mit dem Tölzer Knabenchor, bei der Niederländischen Bachvereinigung unter Philippe Herreweghe und mit der Philharmonie Zuidnederland in Maastricht. Weitere Konzerte führten ihn ans Théâtre de Champs Elysées, in die Philharmonie Berlin, ins Concertgebouw Amsterdam, in die Elbphilharmonie Hamburg, nach Naarden, Utrecht, Den Haag.
www.julianhabermann.com

Matthias Winckhler (Bass BWV 167, 147)

Matthias Wickhler, geboren und aufgewachsen in München, studierte in Salzburg bei Andreas Macco und Wolfgang Holzmair. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u. a. beim Mozart-Wettbewerb 2014 in Salzburg und beim Bach-Wettbewerb 2012 in Leipzig. 2015–2018 war er Ensemblemitglied der Niedersächsischen Staatsoper Hannover. Konzerteinladungen führten ihn zu vielen namhaften Festivals wie Salzburger Festspiele, Kissinger Sommer, Bachfest Leipzig, Rheingau Musik Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Thüringer Bachwochen und Mozartwoche Salzburg. Als Liedsänger musiziert Matthias Winckhler mit Marcelo Amaral, Bernadette Bartos, Verena Metzger, Akemi Murakami und Jan-Philip Schulze.
www.matthiaswinckhler.de

Peter Harvey (Bass BWV 186, 136)

Der englische Bassist Peter Harvey begann seine Ausbildung am Magdalen College in Oxford und wechselte dann an die Guildhall School of Music in London. Sein breites Repertoire reicht von Werken des frühen Barock bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Bekannt wurde er jedoch vorrangig durch seine Auftritte als Solist mit führenden Ensembles für Alte Musik. Das Herzstück seines Repertoires ist die Musik Johann Sebastian Bachs, was sich auch in seiner Diskographie widerspiegelt: Unter Harveys rund 150 Solo-Aufnahmen bilden Einspielungen Bachscher Werke einen deutlichen Schwerpunkt. Seine »Winterreise« mit Gary Cooper brachte ihm herausragende Kritiken in der nationalen und internationalen Presse ein.
www.peterharvey.com

Ensemblebesetzungen


BWV 167, 147

Soprano
Miriam Feuersinger
Lucy de Butts
Birgit Jacobi-Kircheis

Alto
Alex Potter
Jennifer Gleinig
Jonathan Mayenschein

Tenore
Benedikt Kristjánsson
Christoph Pfaller
Christopher Renz

Basso
Matthias Winckhler
Tobias Ay
Stefan Weiler

Oboe
Antoine Torunczyk
Linda Alijaj

Bassono
Györgyi Farkas

Tromba
Hannes Rux-Brachtendorf

Violino
Mayumi Hirasaki
Yves Ytier
Regine Freitag
Julia Greve
Kaori Kobayashi
Prisca Stalmarski
Lotta Suvanto

Viola
Yoko Tanaka-Zschenderlein
Jonas Zschenderlein

Violoncello
Guido Larisch

Contrabbasso
Christine Sticher

Cembalo
Michaela Hasselt

Organo
Boris Kleiner

BWV 186, 136

Soprano
Elisabeth Breuer
Anja Scherg
Natasha Schnur

Alto
Alex Potter
Jennifer Gleinig
Anne Hartmann

Tenore
Julian Habermann
Laurin Oppermann
Christopher Renz

Basso
Peter Harvey
Tobias Ay
Florian Schmitt-Bohn

Oboe (d'amore)
Andreas Helm
Elisabeth Beckert
Ana Inés Feola (da caccia)

Bassono
Joseph Casadella

Corno
Gustav Borggrefe

Violino
Jonas Zschenderlein
Emanuele Breda
Regine Freitag
Kaori Kobayshi
Ha-Na Lee
Justyna Skatulnik
Lotta Suvanto

Viola
Sonoko Asabuki
Yoko Tanaka-Zschenderlein

Violoncello
Guido Larisch

Contrabbasso
Christine Sticher

Cembalo
Michaela Hasselt

Organo
Boris Kleiner