Die Künstler:innen – Vol. 8
Catalina Bertucci (Sopran BWV 22, 23.2)
Die chilenisch-italienische Sopranistin Catalina Bertucci hat sich mit ihrer strahlenden warmen Stimme schnell weltweit einen Namen gemacht. Nach einem Engagement am Landestheater Detmold ist sie seit 2012 als freischaffende Sängerin tätig und tritt als Solistin sowohl in Südamerika als auch in Europa in den bedeutendsten Konzerthäusern, Theatern und auf großen Festivals in Erscheinung. 2019 debütierte sie als Sophie im »Rosenkavalier« am Teatro Municipal de Santiago und gab einen Liederabend mit Helmut Deutsch im Teatro del Lago in Frutillar, Chile. Ihre Ausbildung hat sie an der Pontificia Universidad Católica de Chile, in Köln bei Barbara Schlick sowie in Detmold bei Gerhild Romberger absolviert. www.catalinabertucci.com
Miriam Feuersinger (Soprano BWV 31.2, 66.2)
Auf dem Gebiet der geistlichen Barockmusik gehört die aus Vorarlberg stammende Sopranistin Miriam Feuersinger zu den führenden ihres Stimmfachs. Dabei gilt ihre große Liebe dem Kantaten- und Passionswerk J. S. Bachs und seiner Zeitgenossen, was sich u.a. in ihrer Konzertreihe »Bachkantaten in Vorarlberg« widerspiegelt. Zudem gastiert sie regelmäßig bei der Bachakademie Stuttgart, dem Bachfest Leipzig, den Bachfesttagen Köthen sowie bei weiteren Bach-geprägten Festivals. Ihr musikalisches Schaffen erstreckt sich aber auch auf die geistliche Musik bis hin zur Spätromantik sowie auf den Liedbereich. Für ihre 2022 veröffentlichte CD mit Sopran-Solo-Kantaten von Bach erhielt sie den OPUS Klassik. www.miriam-feuersinger.info
Marie Henriette Reinhold (Alt BWV 22, 23.2)
Die Mezzosopranistin Marie Henriette Reinhold studierte bei Elvira Dreßen in Leipzig. Solistische Auftritte führen sie in die Konzertsäle und Hauptkirchen Deutschlands und des europäischen Auslands, in denen sie mit namhaften Ensembles und Dirigenten zusammenarbeitet (u. a. Thomaskantor Andreas Reize, Hans-Christoph Rademann, Kreuzkantor Martin Lehmann, Dima Slobodeniouk, Florian Helgath, Frieder Bernius, Philipp Herreweghe, Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Paavo Järvi, Pietari Inkinen, Christian Thielemann). Dabei erstreckt sich ihr Repertoire von den Oratorien Bachs und Händels über Werke von Mozart bis hin zu den Opern Richard Wagners, die sie bei den Bayreuther Festspielen mitgestaltet. Marie Henriette Reinhold ist auf zahlreichen CDs verschiedener Label vertreten. www.marie-henriette-reinhold.de
Alex Potter (Altus BWV 182, 66.2)
Alex Potter ist einer der führenden Countertenöre der europäischen Musikszene. Neben zahlreichen Aufführungen von Werken Bachs, Händels und anderer etablierter Komponisten gilt sein besonderes Interesse der Suche nach weniger bekanntem Repertoire. Er verfügt über eine umfangreiche Diskografie, unter neueren Aufnahmen etwa Bach-Kantaten mit Philippe Herreweghe und Solokantaten mit Il Gardellino. Nachdem er seine musikalische Laufbahn als Chorknabe an der Kathedrale von Southwark begonnen hatte, studierte er Musik am New College in Oxford. Anschließend studierte er Gesang und barocke Aufführungspraxis an der Schola Cantorum in Basel bei Gerd Türk und nahm zusätzlichen Unterricht bei Evelyn Tubb. www.alexpotter.info
Patrick Grahl (Tenor)
Der in Leipzig geborene Patrick Grahl war Mitglied des Thomanerchores und studierte in seiner Heimatstadt. 2016 gewann der Tenor den 1. Preis beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig. Seitdem ist er ein viel gefragter Oratorien- und Konzertsänger und gastiert mit namhaften Klangkörpern in ganz Europa. Nach wie vor ist er auch dem Thomanerchor und dem Dresdner Kreuzchor eng verbunden. Neben seinen zahlreichen Engagements auf der Konzert- und Opernbühne legt Patrick Grahl großen Wert auf kammermusikalische Projekte und Liederabende. So ist er zu Gast bei der Schubertiade in Schwarzenberg gemeinsam mit Daniel Heide. Auf seine Lied-CD »Dichterliebe«, begleitet von Daniel Heide, folgte 2024 gemeinsam mit Klara Hornig die CD »Das ferne Lied« mit z. T. erstmals eingespielten Werken der Komponisten Wilhelm Weismann und Rudolf Wagner-Régeny. www.patrickgrahl.de
Tobias Berndt (Bass BWV 22, 23.2, 182)
Der gebürtige Berliner Tobias Berndt begann seine musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor, studierte bei Hermann Christian Polster in Leipzig und setzte seine Ausbildung bei Rudolf Piernay in Mannheim fort. Er lernte außerdem bei Dietrich Fischer-Dieskau, Thomas Quasthoff, Wolfram Rieger, Norman Shetler und Irwin Gage. Als international etablierter Konzertsänger arbeitete er in jüngerer Zeit mit Dirigenten wie Hans-Christoph Rademann, Philippe Herreweghe, Helmuth Rilling, Andrea Marcon oder Sir Roger Norrington und sang u. a. in der Berliner Philharmonie, der Tonhalle Zürich und im Concertgebouw in Amsterdam. Eine umfangreiche Diskografie dokumentiert seine vielseitige künstlerische Tätigkeit. www.tobiasberndt.com
Matthias Winckhler (Bass BWV 31.2, 66.2)
Matthias Wickhler, geboren und aufgewachsen in München, studierte in Salzburg bei Andreas Macco und Wolfgang Holzmair. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u. a. beim Mozart-Wettbewerb 2014 in Salzburg und beim Bach-Wettbewerb 2012 in Leipzig. 2015–2018 war er Ensemblemitglied der Niedersächsischen Staatsoper Hannover. Konzerteinladungen führten ihn zu vielen namhaften Festivals wie Salzburger Festspiele, Kissinger Sommer, Bachfest Leipzig, Rheingau Musik Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Thüringer Bachwochen und Mozartwoche Salzburg. Als Liedsänger musiziert Matthias Winckhler mit Marcelo Amaral, Bernadette Bartos, Verena Metzger, Akemi Murakami und Jan-Philip Schulze. www.matthiaswinckhler.de
Ensemblebesetzungen
BWV 22, 23.2
Soprano
Catalina Bertucci
Birgit Jacobi-Kircheis
Magdalena Kircheis
Alto
Marie Henriette Reinhold
Jennifer Gleinig
Jonathan Mayenschein
Tenore
Patrick Grahl
Christoph Pfaller
Christopher Renz
Basso
Tobias Berndt
Tobias Ay
Julián Millán
Oboe
Daniel Lanthier
Julia Ströbel-Bänsch
Bassono
Karin Gemeinhardt
Tromba
Hannes Rux-Brachtendorf
Violino I
Mayumi Hirasaki
Regine Freitag
Felicia Graf
Ada Gosling-Pozo
Violino II
Emanuele Breda
Prisca Stalmarski
Daniela Braun
Viola
Oliver Wilson
Yoko Tanaka-Zschenderlein
Violoncello
Felix Zimmermann
Violone
Miriam Shalinsky
Cembalo
Adriana Radaelli
Organo
Boris Kleiner
BWV 182
Soprano
Natasha Goldberg
Natasha Schnur
Birgit Jacobi-Kircheis
Magdalena Kircheis
Alto
Alex Potter
Jennifer Gleinig
Wiebke Kretzschmar
Tenore
Patrick Grahl
Henning Jensen
Christopher Renz
Basso
Tobias Berndt
Julian Millan
Stefan Weiler
Flauto dolce
Sheng-Fang Chiu
Violino
Mayumi Hirasaki
Regine Freitag
Rebecca Raimondi
Viola I
Florian Schulte
Isolde Jonas
Viola II
Stella Mahrenholz
Daniela Braun
Violoncello
Felix Zimmermann
Violone
Miriam Shalinsky
Cembalo
Boris Kleiner
Organo
Teun Braken
BWV 31.2, 66.2
Soprano
Miriam Feuersinger
(BWV 31.2: Sopran 1; BWV 66.2)
Natasha Goldberg
(BWV 31.2: Sopran 2; BWV 66.2)
Sophie Harr
(BWV 31.2: Sopran 1; BWV 66.2)
Birgit Jacobi-Kircheis
(BWV 31.2: Sopran 1)
Katja Kunze
(BWV 31.2: Sopran 2)
Anja Scherg
(BWV 31.2: Sopran 2; BWV 66.2)
Alto
Alex Potter
Jennifer Gleinig
Anne Hartmann
Tenore
Patrick Grahl
Thaddäus Böhm
Christoph Pfaller
Basso
Matthias Winckhler
Julian Millan
Stefan Weiler
Oboe / Taille
Andreas Helm
Julia Ströbel-Bänsch
Linda Bärlocher
Elisabeth Beckert
Bassono
Györgyi Farkas
Tromba
Hannes Rux-Brachtendorf
Astrid Brachtendorf
Karel Mnuk
Timpani
Stefan Gawlick
Violino I
Yves Ytier
Regine Freitag
Emanuele Breda
Bruno van Esseveld
(BWV 66.2)
Violino II
Jonas Zschenderlein
(BWV 66.2)
Bruno van Esseveld
(BWV 31.2)
Prisca Stalmarski
Ha-Na Lee
Viola I
Jonas Zschenderlein
(BWV 31.2)
Yoko Tanaka-Zschenderlein
Viola II
Christian Goosses
Almut Schlicker
Violoncello
Jan Freiheit
Violone
Miriam Shalinsky
Cembalo
Boris Kleiner
Organo
Hans-Christian Martin