22 Jun
Sonstiges

Bach-Autograph zu Gast

Mittwoch | 22. Juni 2016 | 12:30 - 16:00 Uhr

Stuttgart | Internationale Bachakademie | Konzertsaal


Detail des Autographs (© CHRISTIE'S)
Detail des Autographs (© CHRISTIE'S)

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Stuttgart | Internationale Bachakademie | Konzertsaal

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Präsentation Bach-Autograph BWV 998

Johann Sebastian Bach
Prelude, Fugue und Allegro BWV 998

Am heutigen Tag präsentieren die Internationale Bachakademie Stuttgart und das international führende Auktionshaus Christie’s ein bedeutendes und seltenes Autograph – BWV 998 (Prelude, Fugue und Allegro) – verfasst von Johann Sebastian Bach, um 1740-1745. Das Autograph wird in den Räumen der Bachakademie zwischen 12.30 und 16.00 Uhr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Während der Besichtigung steht für weitere Auskünfte zur Verfügung:

Thomas Venning
Christie’s Experte und Leiter der Abteilung Books & Manuscripts

Nach Stationen in Hamburg, München und Düsseldorf konnte der Vorstandsvorsitzende der Internationalen Bachakademie Stuttgart, Helmut Nanz, Christie’s kurzfristig dazu gewinnen, das Autograph auch in Stuttgart zu präsentieren, bevor das Autograph in New York und Japan ausgestellt wird und dann am 13. Juli in London mit einem Schätzwert von £1.5-2.0 Millionen ausgerufen wird.

»Welcher Ort wäre besser geeignet, dieses Autograph zu zeigen, als die Bachakademie. Ein Autograph aus allernächster Nähe zu sehen, es sozusagen anfassen und begreifen zu können, heißt zurückversetzt zu werden in eine Zeit, in der es noch aufwendig und mühsam war, seine Gedanken – auch die musikalischen – zu Papier zu bringen. Das ist ein besonderes Gefühl und Erlebnis«, berichtet Helmut Nanz begeistert.

Die um 1740-1745 entstandene Komposition BWV 998 befindet sich seit über 45 Jahren in einer Privatsammlung und wurde Anfang des Monats erstmals wieder in verschiedenen deutschen Niederlassungen des Auktionshauses Christie’s öffentlich ausgestellt. Die Art der Handschrift lässt den Schluss zu, dass diese Komposition wohl in einer einzigen Sitzung verfasst wurde. Auch die Anmerkungen Bachs am Rand des Manuskripts verweisen darauf, dass es sich hier um eine erste Fassung und nicht um eine Adaption eines bereits existierenden Werkes handelt. Die Entstehung des Papiers kann auf die Zeit zwischen 1734 und 1747 festgelegt werden, die Schrift ist wahrscheinlich auf Anfang bis Mitte der 1740er Jahre datierbar.

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