Julian Habermann © Christian Palm
Julian Habermann
Abonnement Ludwigsburg

Haydns Schöpfung

Ludwigsburg, Forum am Schlosspark

Künstler

Dorothee Mields, Sopran, Julian Habermann, Tenor, Tobias Berndt, Bass, Gaechinger Cantorey, Hans-Christoph Rademann, Dirigent

Programm

Joseph Haydn
Die Schöpfung Hob. XXI:2

Kurzbeschreibung

Schöpfung ist Aufbruch, Neuanfang. Da ist es nur konsequent, wenn Joseph Haydns Oratorium Die Schöpfung die neue Saison der Bachakademie eröffnet. In diesem zeitlosen Klassiker aus dem Jahr 1798 erschafft Haydn eine musikalische Welt mit einer derartigen Vielfalt klanglicher Ausdrucksmittel, das man sich ihrer Strahlkraft nicht entziehen kann. Gleich zu Beginn setzt eine sinfonische »Vorstellung des Chaos« ein, eine beinahe schaurige Vertonung des »Nichts«, die dann von einem gewaltigen »Licht«-Chor hinweggefegt wird. »Und eine neue Welt entspringt auf Gottes Wort«, singt dieser danach freudestrahlend, und eine bildhafte, musikalische Erzählung nimmt ihren Anfang. In diesem Stück lehrt uns Haydn »mit den Ohren sehen«, wir hören die Entstehung der Elemente, bekommen die verschiedenartigsten Tiere vor das geistige Auge und erleben die Geburt der ersten Menschen: das Wunder der Schöpfung.

Brief description

Creation is a point of departure, a new beginning. So it makes perfect sense that Joseph Haydn’s oratorio Die Schöpfung (The Creation) should open the Bachakademie’s new season. In this timeless classic dating from 1798, Haydn creates a musical world with such a variety of different expressive means that its radiant charisma is irresistible. The work opens with a symphonic “Representation of Chaos”, a setting of “Nichts” (nothingness) verging on the hideous, which is then swept away by the powerful setting of the word “light” sung by the chorus. They then sing “Und eine neue Welt entspringt auf Gottes Wort” (“A new created world Springs up at God’s command”), radiating joy, and a vivid musical story begins. In this work Haydn teaches us to “see with the ears”, we hear the emergence of the elements, see the whole range of animals in our mind’s eye, and experience the birth of the first humans: the wonder of creation.


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